Keine Angst vor dem bösen Wolf

Manchmal hab ich Angst in der Dunkelheit.

Manchmal fürcht ich mich in der Einsamkeit.

Und ich frage mich, wo  bist du eigentlich?

Da du doch versprichst,

immer bei mir zu sein.

 

Doch ich seh dich nicht.

Zeig mir dein Gesicht,

denn ich brauche dich.

 

Psalm 34,7-9

Als ich ganz am Ende war ,

rief ich und Adonai  (hebr. ‚mein Herr‘) hörte

und half mir aus all meiner Bedrängnis.

Es lagert sich der Bote Adonais um die, 

die ihm mit Ehrfurcht begegnen, und Er befreit sie.

Schmeckt doch und seht, das Adonai gütig ist!

Wahres Glück findet der Mensch, der bei Ihm Zuflucht sucht.

 

Daran halte ich fest!

Daran glaube ich!

Und so geh ich durch die Nacht.

 

Noch eine Mut-Mach-Geschichte dazu aus unserm Alltag: Meine Tochter erzählte mir neulich, dass sie nachts einen Angsttraum hatte, mit einem bösen Wolf.

„Ich hab gebetet Mama. Aber der Wolf ging nicht weg. Dann hab ich nochmal gebetet und der Wolf ging immer noch nicht weg, aber ich hatte keine Angst mehr vor dem Wolf.“

Wirklich, ihre Worte haben mein Herz stolpern lassen.

Ich staunte.

Ich war zutiefst berührt, denn  ich entdeckte darin eine kostbare geistliche Wahrheit, die auch für mich gilt.

Selbst wenn ich mit Jesus durch mein kleines großes Leben gehen, begegnet mir Seelenleid, Körperschmerz und Ungerechtigkeit. Doch Jesus möchte den Schrecken nehmen und mir Seinen Frieden ins Herz legen. Das ist echt.

Und manchmal lässt er auch den ‚bösen Wolf‘ verschwinden. 

Doch in allem, nehme ich meine Zuflucht bei dir.

 

Seit ermutigt. Haltet fest an dem, der immer ist. 

eure Johanna 

 

4 comments

  1. Lissi says:

    Oh wundervoller Text! Danke! Kinder sind solche Segensbringer!
    Mir fiel dazu eine meiner Lieblingsgeschichten aus der Bibel (Mt. 14) ein…
    die Jünger sind im Boot unterwegs und es herrscht Sturm.
    Kommt ihnen auf dem Wssser entgegen und Jesu fordert Petrus auf ihm entgegen zu kommen. Gesagt getan und nach ein paar Schritten schaut er auf die hohen Wellen und bekommt ordentlich Angst. Er schreit:“Herr Hilf mir!“
    Jesus packt ihn sofort und sie gehen zurück zum Boot und steigen ein.
    Vor gar nicht so langer Zeit ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass Jesus nicht rettet indem er den Sturm stillt sondern ihn festhält im Sturm und mit ihm ins Boot steigt. Erst dann legt sich der Sturm.

    Es ist so gut zu wissen, dass Jesus mich mitten in Sturm und Wellen festhält und an die Hand nimmt! Dass er ganz anders rettet als ich es erwarte.
    Wellen oder Wolf, Wir dürfen ihn rufen und er hilft uns!

  2. Tina says:

    Oh wie süß das ist!
    Welch ein Segen, dassDu so wundervolle Kinder hast. Jesus wusste schon, dass wir werden sollen wie die Kinder!
    Wenn wir sehen und zuhören, können wir viel lernen.
    Eine sehr rührende Geschichte voller Wahrheit von Deiner süßen Tochter.
    Dankeschön!

  3. Zwischen Himmel und Erde says:

    „Ich hab gebetet Mama. Aber der Wolf ging nicht weg. Dann hab ich nochmal gebetet und der Wolf ging immer noch nicht weg, aber ich hatte keine Angst mehr vor dem Wolf.“

    Was für eine berührende Erkenntnis! So genial! Danke für dein Teilen mit uns!

  4. Magda says:

    Ja die Angst ist auch bei unseren Kindern da und schnell kommen sie nachts in unser Bett geschlüpft, wie schön dass wir da so einen tollen Papa haben dem wir die Angst abgeben können und wo dann wieder Ruhe einkehrt. Herzliche Grüße Magda

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