Dem Sturm ins Auge schauen

Im Rahmen der Gemeindefreizeit des CZD in Darmstadt/Arheiligen, hatte Johanna einen Workshop zum Thema „kreatives Schreiben“ angeboten. Es ging mit unter darum, sich von jeglichen Zweifeln und Vergleichen frei zu machen, den Mut zu haben einfach los zu schreiben und sich von Gott leiten zu lassen.
Wie „federleicht“ zu schreiben und seinen Gedanken Raum zu geben.

So entstand von mir ein Text, den ich gerne hier teilen möchte um euch zu ermutigen, Gott auch in den noch so wildesten Sturm hinein zu lassen und ihm Raum zum Wirken zu geben.

Ruhe Sturm

Dem Sturm ins Auge schauen

Was für eine Idylle. Die Sonne scheint und wärmt einem die Haut. Das Gras wiegt sich im Wind sachte hin und her und die leisen Stimmen der Menschen sind im Hintergrund zu hören.
Ruhe, Frieden und Entspannung.
Die beiden Kinder sind versorgt und jemand anderes trägt mal die Verantwortung für sie. Jetzt habe ich endlich Zeit für mich. Und das „mich“ muss ich nicht klein und zart auf das Papier schreiben, sondern kann es fest, bestimmt und groß auf diesem Blatt festhalten – MICH!

Im Alltag geht das „mich“ so schnell verloren.

Eigentlich geht es die ganze Zeit um die anderen – meinen Mann und meine beiden Kinder.

Ich soll mir doch mal ein Hobby suchen, rät mir mein Mann. . . ja, und eigentlich möchte ich einfach Zeit für mich haben.
Für meine Gedanken, mein Leben, mich sortieren und den Gedanken und Wünschen hingeben können. Mich fallen lassen können in diesem Moment. Nicht daran denken müssen, was die Kids brauchen, was noch für Termine anstehen oder was sonst noch in meinem Kopf Tag für Tag herum spukt. . .

Das „mich“ ist viel zu klein geworden in den letzten Jahren –
die innere Suche nach Einsamkeit, Ruhe und Stille um so größer.

Doch die Tage gehen dahin. . . Kaum hat der Tag angefangen, gehen die To-Dos los und ehe man sich versieht, ist der Tag schon wieder zu Ende. Kein Wunder, dass man dann ewig spät ins Bett geht, wenn man doch so verzweifelt nach der Zeit für sich selbst sucht, nur um am Ende doch wieder vor dem Fernseher zu hängen. Die Müdigkeit überkommt einen und redet dir ein, dass du nichts mehr lesen möchtest und du dich nur noch  vom Fernseher berieseln lassen willst, obwohl du doch zugleich die absolute Stille suchst.

Endlich mal Ruhe haben, einfach Stille.

Und dann kommen wieder diese Gedanken . . .  andere Mütter bekommen das doch auch alles hin mit dem Haushalt und den Kindern, der Ehe und dem Alltag.
Sie haben vielleicht sogar mehrere Kinder, oder gehen nebenbei noch arbeiten.
Sie schneiden den Kindern morgens ein schönes Frühstück zurecht, stellen sich nichts schöneres vor, als mit ihren Kindern Zeit zu verbringen und führen eine „ach so tolle Ehe“. . .

Doch genau hier, jetzt wo diese Gedanken mich klein machen wollen, kommt Jesu Stimme.

„Stop, halt mal an Esther! Hör auf, diesen Gedanken Gehör zu schenken.

Es geht hier um dich! Es geht um dein Leben!
Bei niemanden ist es ganz genau so wie bei dir. Niemand hat genau den selben „Lebensrahmen“.     Du bist Du.
Dein Leben, mit allem was dazu gehört, ist einzigartig.
Du machst einen tollen, ja großartigen Job-
jeden einzelnen Tag, jede noch so kleine Sekunde.

Und das sehe ich!
Ich sehe dich, dich mit allem was dich bewegt. Mit deinen Gedanken und Träumen.
Ich stehe zu dir! Komm zu mir, wenn du mich brauchst. Ich bin da für dich.
Wir sehen gemeinsam weiter, was wir aus der Situation machen.
Lass dich nicht entmutigen und denk daran,
DU BIST NICHT ALLEINE –  DU KÄMPFST NICHT ALLEINE!“

Jesus gibt mir absolute Ruhe und Entspannung, auch wenn der noch so größte und bedrohlich wirkende Sturm um mich herum tobt und ich mich fühle, als würde eine große, gewaltige Welle nur darauf  warten auf mich zu stürzen, um mich mit Dunkelheit zu überschwappen.
Sie hat keine Chance! Jesus ist mächtiger und ich gehöre zu ihm!

 

Dem Sturm ins Auge schauen

 

 

Mein Name ist Esther und ich bin 28 Jahre alt.
Zusammen mit meinem Mann
habe ich zwei Söhne, die uns die Tage alles andere als langweilig machen. 😉
Im Alltag versuche ich immer wieder neu, Gott Raum zu geben und mich auf ihn zu stützen.
Ich habe schon immer gerne geschrieben, aber leider viel zu selten die
Zeit dafür gehabt. Um so mehr freue ich mich über die Texte, die ich verfasse und in denen ich lernen darf, auf Gottes Stimme zu hören und dem Alltag ein klein wenig zu entfliehen. 😉

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