Wochenplan kw49

Heute bin ich spät dran. Mit dem Wochenplan. Und eigentlich auch sonst so.

Irgendwie wundere ich mich schon die ganze Zeit, dass es dieses Jahr bei uns noch garnicht so besinnlich ist. Letztes Jahr hab ich Stunden damit verbracht, Ideen für Weihnachten auf Pinterest zu sammeln. Geschenkelisten wurden sorgfältig erstellt und die Geschenke bei wunderschönen, vorweihnachtlichen Ausflügen in die Stadt im Handel vor Ort gekauft. Mehrere Sorten Plätzchen wurden gebacken und der Christstollen war sogar rechtzeitig vor dem Advent schon durchgezogen!

Und dieses Jahr: den Christstollen hab ich gestern gebacken, ich hoffe, er schmeckt dann zum Heiligen Abend. Pinterest hat mir dieses Jahr grade so den Advents’kranz‘ gerettet. (Das Bild habt ihr ja letzte Woche schon gesehen.) Plätzchen hat man Mann jetzt schon zwei Sorten gebacken. Ich danke dir!
Und die Geschenke… jaaa, die werden dieses Jahr wieder im Internet bestellt. Sorry, Einzelhandel…

Ich ertappe mich dabei, dass ich mir wünschte, der Advent wäre so wie letztes Jahr. Nicht, dass ich den letztes Jahr so toll fand, aber im Vergleich zu diesem Jahr…

Und dann lese ich diesen wundervollen Artikel Advent hinter schmutzigen Fenstern.
Ja stimmt, ich habe auch ein Kleinkind zu Hause. Das braucht einfach viel Zeit und Kraft. Und die fehlt dann grade für so Dinge, die ich sonst am Advent so besonders mag: Weihnachtsschmuck basteln, Bücher auf dem Sofa lesen, Geschenke in der Stadt einkaufen, gemütliche Teenachmittage… von sauberen Fenstern oder Fußböden (seit drei Wochen will ich wischen und schaffe doch nie mehr als saugen – immerhin! 😉 ) ganz zu schweigen.

ABER: Advent bedeutet, dass das Licht in das Dunkel kommt. Jesus in unsere Welt kommt.

Und diese meine Welt ist dieses Jahr eben nicht gerade schon hell erleuchtet, gut geplant und für alles vorbereitet.

Ich bin ein bisschen spät dran. Nicht nur mit dem Wochenplan. Auch mit den Plätzchen, den Geschenken, dem Putzen und leider auch meinem Herzen.

„Ich möchte die Adventszeit mit ganz viel Herz verbringen. Ganz viel Herz für Jesus. Ganz viel Herz für meine Familie. Und ja auch für mich.“

Das schreibt Regina zu #adventhinterschmutzigenfenstern auf ihrem Blog.

Das will ich auch. Mein Herz aufmachen. Für Jesus. Für sein Licht, das in mein Dunkel strahlt.

Egal, wieviele Plätzchen schon gebacken sind, wo die Geschenke dieses Jahr her kommen oder wie sauber meine Wohnung ist.

Wenigstens der Essensplan für nächste Woche steht inzwischen schonmal. DANKE Jesus! 😉

wochenplan-kw49Maultaschengratinmit Spinat statt Karotten)

Linsenbolognese

3 comments

  1. luisaseider says:

    Wow, Antschana, danke für den wertvollen Impuls und den Verweis auf „Advent hinter schmutzigen Fenstern“. Das ist bei uns auch so, weil das Glück, geputzte Fenster zu haben, von viel zu kurzer Dauer ist… Ich bin zwar dieses Jahr mit vielen Dingen rechtzeitig dran, bis deshalb aber auch ein wenig aus der Puste, und dieses „Herz-aufmach“-Ding ist bei mir bisher noch viel zu kurz gekommen trotz vorhandener Deko und Plätzchen. Ich weiß jetzt, wo ich ansetzen muss!

  2. Daniela says:

    Hallo. Ich komme erst heute dazu, deinen Beitrag auf Facebook zu verlinken und mich zu melden. Wir feiern gerade Advent über der Kotzschüssel. Das nächste Level sozusagen . Vielen Dank für deinen tollen Text.

    • Antschana says:

      Oh nein! Ich hoffe, inzwischen geht es euch wieder besser?! Bei uns war die Woche Gott sei Dank keiner krank, aber trotzdem ständig was anderes, so dass ich dir jetzt tatsächlich erst nach zwei Tagen antworte… Sorry 🙁

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