Ma(h)lzeit

ma(h)lzeit

Es gibt verschiedene Situationen, in denen eine warme Mahlzeit eine große Hilfe sein kann. z.B. bei Krankheit, nach der Geburt eines Babys oder auch nach einem Trauerfall… und manchmal sicher auch, wenn einem zwischendurch einfach mal alles irgendwie zuviel wird – egal aus welchem Grund…

Wie genau funktioniert das also?

Meistens wird man wohl für jemand anderen aus gegebenem Grund diese warmen Mahlzeiten organisieren.
Aber genauso wünsche ich mir, dass wir so mutig sind, selbst um Hilfe zu bitten! Wenn du also krank wirst, oder deine Kinder oder du aus irgendeinem anderen Grund Unterstützung brauchst, dann schick doch einfach eine Nachricht an eine/mehrere Freundinnen!
Oft erfahren wir erst voneinander, wenn’s uns wieder besser geht. Aber dann ist es leider auch zu spät zum Helfen… 🙁
Also, seid mutig und bittet um Hilfe!

Am einfachsten lassen sich die Mahlzeiten organisieren, wenn man einen Plan bei doodle erstellt. Dort kann dann jeder eintragen, wann er welches Essen bringt.
Ebenfalls zu empfehlen sind folgende Seiten take-them-a-meal oder mealtrain. Hier findet man auch noch ausführlichere Infos.

Einige Dinge sind wichtig:

  • Wann wird das Essen gewünscht? Datum, von wann bis wann, wie lange, wie oft?
    z.B. ab der Geburt, für zwei Wochen, täglich oder ab sofort alle zwei Tage, etc.
  • Was? Mittag- oder Abendessen? Um wieviel Uhr?
  • Wohin? Adresse, für Rückfragen am besten auch eine Telefonnummer angeben!
  • Wieviel? Anzahl der Erwachsenen, Kindern bzw. Portionen
  • Besonderheiten? Nahrungsmittelallergien, Lieblingsessen, was keiner mag

Wenn du alles geklärt hast, erstellst du einfach eine Liste auf doodle, take-them-a-meal oder mealtrain.
In einer email an deine Freundinnen erklärst du, um was es geht und fügst den Link zur doodle Umfrage ein. Vergiss nicht, alle wichtigen Infos (siehe oben) mitanzugeben!

Das war’s, dann können sich alle eintragen und loslegen!
so könnte das aussehen:

mahlzeit_doodle

Und wenn es du selber bist, der krank ist, dann schick diese Nachricht doch für dich selbst!! Und wenn du dich trotzdem nicht traust, dann frag eine Freundin, ob sie den Aufruf für dich startet! Trau dich 🙂

Meine Kinder, unsere Liebe darf sich nicht in Worten und schönen Reden erschöpfen; sie muss sich durch unser Tun als echt und wahr erweisen.
1.Johannes 3,18

In diesem Fall gilt wohl ‚Liebe geht durch den Magen’… 🙂

 

 noch ein paar Tipps zur Nettiquette

  • versehe alle Behälter, die du zurück haben möchtest, mit deinem Namen. Bring alles in einer großen Tüte o.ä., damit der Empfänger die Teile darin aufbewahren kann, bis du sie wieder zurückbekommst.
    In manchen Fällen ist eine Rückgabe einfach nicht möglich, dann benutze bitte Einmal-Behälter, wie zum Beispiel Aluschalen oder ZipBeutel oder sonstiges, was NICHT zurückgegeben werden muss!
  • lege genaue Anweisungen bei, was mit dem Essen gemacht werden soll. z.B.‘ für 15 Min. bei 160° erwärmen‘ oder ‚gleich essen‘ 😉
    vll hast du auch Lust, das Rezept dazuzugeben?
  • wie wäre es mit ‚Accessoires‘? ein paar Gummibärchen für die Kinder, eine Tafel Schokolade für die Nerven, ein netter Gruß auf einer Karte… oder ein paar Servietten und eine Kerze für ein schönes Ambiente?
  • halte dich an die vereinbarte Uhrzeit und gib rechtzeitig Bescheid, wenn etwas dazwischenkommt.
  • die Übergabe der Mahlzeiten sollte nur ein paar Minuten dauern – außer natürlich du wirst gebeten, länger zu bleiben. 🙂 Aber rechne damit, dass der Empfänger noch nicht bereit ist für längeren Besuch, besonders z.B. kurz nach einer Geburt. Vll wäre er aber auch dankbar für ein wenig Gesellschaft, z.B. bei längerer Krankheit? Frag doch einfach nach! 🙂

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